Zita Sieber

zita1.jpgNach meiner Erstausbildung und Arbeit als Pflegefachfrau war ich für zwei Jahre in Kolumbien an der Theaterschule in Bogotà habe nach der Rückkehr das Abitur nachgeholt und Japanologie zu studieren angefangen. Shiatsu hat mich jedoch immer mehr begeistert und so habe ich 1989 bei Ohashi das Shiatsu-Diplom gemacht und anschliessend intensive Weiterbildungen bei Pauline Sasaki und später bei Akinobu Kishi und anderen genossen. Vertiefte, jahrelange Ausbildungen in Medial- und Time Therapie, ROMPC® und Light Grids ermöglichen mir, meine Klienten beziehungs-und prozessorientiert zu begleiten.

Seit 30 Jahren arbeite ich vollzeit in eigener Praxis und bin seit 27 Jahren Kursleiterin für Shiatsu, selbständig und am ASVZ der ETH Zürich. Seit 17 Jahren organisiere und leite ich Weiterbildungen allein und zusammen mit Tetsuro Ted Saito. Ich bin Mutter einer behinderten, wunderbaren Tochter.

In der heutigen Zeit bei sovielen Wellness Angeboten ist es mir wichtig, dass Shiatsu als Therapie eine nachhaltige, heilende Wirkung erzielt. Als ganzheitliches Berührt-Sein kann es so sowohl für die Gebenden als auch für die Empfangenden zu einer beglückenden, befreienden Erfahrung werden.

Eintauchen in tiefere Schichten

Am Shiatsu-Symposium Berlin 2000 ist mir Tetsuro Saito (Ted) während des Podiumsgesprächs vor allem durch seine Bescheidenheit und Integrität aufgefallen. Als ich ihn dann im Workshop habe arbeiten sehen, war mir klar: hier ist ein absoluter Meister am Werk.Seine Differenziertheit war am Anfang etwas verwirrend und ich hatte eigentlich wenig Lust, meine mir lieb gewordene, bekannte Shiatsu-Struktur aufzugeben und mich auf sein vielschichtiges, präzises System einzulassen.

Trotzdem organisierte ich für ihn in Zürich einen Workshop, eigentlich mehr, weil ich mir dabei eine Behandlung von ihm versprach.Der erste Kurs war mit 36 TeilnehmerInnen überbesetzt und Ted konnte uns in den zwei Tagen nur eine Ahnung vermitteln, von dem was er zu bieten hat.In den Tagen nach den Workshop in den Gesprächen mit Ted kam ich immer mehr zum Schluss: Da führt kein Weg daran vorbei, das ist die Zukunft von Shiatsu.

„Wir können nicht mit einer Meridiankarte arbeiten, welche über 40 Jahre alt ist , wenn es eine überarbeitete, ergänzte Version gibt, welche der neusten Forschung und eigentlich unserer Erfahrung entspricht.“

In den folgenden Kursen wurde immer klarer, wie wertvoll und mächtig diese Information ist und wie gut sie in unser Zen Shiatsu passt. Seither haben über 150 Shiatsu TherapeutInnen in der Schweiz diese Weiterbildung genossen und die allermeisten sind begeistert und wenden die vielen neuen Möglichkeiten erfolgreich an.

Seit ich die Arbeit von Ted in meine eigene integriere, habe ich mehr Spass am Shiatsu, die Diagnosen sind klar, die Energiearbeit dank Einbezug der tieferen Meridiansysteme effizienter und strukturelle Probleme wie zum Beispiel Rückenbeschwerden sind einfach und nachhaltig behandelbar. Ich und meine Klienten sind erstaunt über die starke Wirkung und die Vielseitigkeit von Shiatsu.

Behandlungen und Supervision mit Zita Sieber nach Vereinbarung

Kosten pro Stunde: CHF 140.-

Kurse und Angebote mit Zita Sieber

- Kurse und Angebote für Shiatsu-Praktizierende

Praxis Zita Sieber

Frohburgstrasse 95, 8006 Zürich, Tel. 044 991 31 43, Fax 044 991 31 44

Shiatsubehandlungen nach Vereinbarung, Stundenansatz Fr. 140.-,
Dauer der Behandlung 1 1/4 bis 2 Stunden

Wegbeschreibung zur Praxis

Frohburg95.jpg
Mit dem Tram Nr. 9 oder 10 bis Haltestelle Letzistrasse,
dann entweder zu Fuss ca 300 m die Letzistrasse hinaufgehen bis zum Kreisel,
oder mit Bus Nr. 39 bis Langensteinenstrasse, fährt immer ..57, ..17, ..37
dann rechts in die Frohburgstrasse abbiegen, drei Häuser weiter ist das Haus Nr. 95.

Oder vom Rigiplatz (Tram Nr, 9, 10 und Bus Nr. 33) aus einfach der Frohburgstrasse folgen, ist etwas länger, dafür weniger steil, etwa 8 Minuten zu Fuss.

Mit dem Auto vom Rigiplatz in die Blüemlisalpstrasse abbiegen, fahren bis Ende, rechts in die Letzistrasse, wieder rechts in die Frohburgstrasse, in blauer Zone parkieren.

Am Hauseingang hat es fünf Klingeln, unten in der Mitte bei Praxis drücken, das öffnet die Türe. Treppe hinuntersteigen, Türe öffnen und in der Wartezone Platz nehmen. 

Artikel im Shiatsu Journal 2012

Grundhaltung der Prozessarbeit im Shiatsu

von Zita Sieber

 

„Hier im Shiatsu komme ich am leichtesten und am tiefsten in Kontakt mit meinen Gefühlen, das ist extrem befreiend“, sagt letzthin eine Klientin.

Sie ist selber Psychotherapeutin und hat einen guten Bezug zu ihrem Körper, zu ihrer Gefühlswelt. Sie meditiert, tanzt und malt zuhause.

Ich war berührt von ihrer Aussage und habe gemerkt, dass sie auf den Punkt bringt, was auch mit vielen andern KlientInnen immer wieder geschieht.

 

Was macht es aus, dass sich gerade im Shiatsu die tieferen Gefühle hervorwagen?

Diese Frage beschäftigt mich seit 25 Jahren. Ein Beispiel kann das vielleicht aufzeigen:

Als ich in 2003 in Kanada einen Kurs gab über „Gefühle und Emotionen im Shiatsu“ sassen mir vor allem junge Männer gegenüber und ich zweifelte, ob ich mit meinem Thema überhaupt durchkommen würde...

So bat ich jemanden aus der Gruppe sich hinzulegen und ich fing an, die Person zu behandeln. Ich behandelte einfach da, wo sich die tiefste Ebene im Ungleichgewicht zeigte - und fühlte mit.

Innert kürzester Zeit brach der Behandelte in Tränen aus und ich begleitete ihn durch den Prozess des Zulassens der angestauten, nach hinten verdrängten Trauer. Das fühlte sich sehr heilsam an. Und nicht nur er, sondern die ganze Gruppe entspannte sich. Das Eis war gebrochen und wir konnten miteinander arbeiten!

 

Hinein lauschen

Bei der zuerst genannten Klientin ist Raum geben eigentlich das Wichtigste. Sie braucht ihn, um sich zu öffnen.

Aber wie mache ich das?

Es fühlt sich an wie ein hinein lauschen ins Energiefeld; ins individuelle und ins gemeinsame.

Das gibt die Wahrnehmung von Weite, von Stille, von Raum. Es entsteht die Haltung, ALLEM erlauben, da zu sein.

Das ist nicht immer einfach, weil uns die Klienten oft beauftragen, ihnen zu helfen, Unangenehmes loszuwerden.

Es hat jedoch alles seine Berechtigung, alles hat seinen Platz und nichts muss entfernt werden.

Das ist das Zentrale.

 

Beziehung

Ich bemerke auch meine vorgefassten Meinungen und schon bereiten Lösungsvorschläge oder Erklärungsversuche und nehme mich damit zutiefst an und kann sie einfach stehen lassen.

Wichtig ist die Beziehungsebene – sie braucht keine Erklärungen. Die Beziehung ist das, was ganz natürlich entsteht, wenn wir uns öffnen für das gemeinsame Feld. Diese Einfachheit, das absolute Dasein mit der Klientin öffnet alle Türen. Thomas Weil sagt: „Alle Verletzungen sind in der Beziehung  entstanden und können nur in der Beziehung geheilt werden.“

Die wertschätzende, volle Präsenz der Therapeutin bietet eine heilende Beziehung an. Die Klientin ist aufgehoben und angenommen.

 

Körper und Meridiane

Unsere Hara - Diagnose ist kein „tun“ mehr, sondern ein mitschwingen, mitfühlen.

Wir brauchen sie nicht, um etwas über unser Klientin zu wissen, sondern um die tiefste Meridianebene genau dort unterstützen zu können, wo sie am „rotieren“ ist und Hilfe braucht. Die Unterstützung ist ein aufmerksames eintauchen, wieder Raum geben und geschehen lassen. Sie ist sozusagen absichtslos.

Im Idealfall!...denn im Anwenden unserer wunderbaren Shiatsu Technik ertappe ich mich immer wieder , dass ich am „tun“ bin, am arbeiten, um ein Ziel zu erreichen. Zum Glück merke ich es auch immer wieder und kann zurückkommen in die Beziehung, ins Sein. Dann fliesst mein Atem tief und mühelos, meine Haltung entspannt sich. Ich bin offen und verbunden mit der allumfassenden Kraft.

Während der Behandlung rede ich manchmal für die Klientin hörbar mit einem ihrer verspannten Muskeln. Ich bedanke mich bei ihm, dass er so viel Spannung übernommen und ausgehalten hat. Ich ermuntere ihn, sich zu entspannen, weich zu werden und mal auszuruhen. Ich erkläre ihm, dass er gut geholfen hat, Stress wegzustecken, nun jedoch der Raum da ist, dass sich der Stress auflösen kann.

 

Wieder fühlen

Das Gewebe, unsere körperliche Energie hört sehr genau zu, was wir sagen und denken. Wenn es sich entspannt, können sich die gespeicherten Emotionen und Gefühle zeigen. Am Anfang fühlt sich das oft total unangenehm oder sogar unaushaltbar an. Wenn wir das frei werdende Gefühl wahrnehmen und ihm absolut Raum geben, hat es seine Seins-Berechtigung und transformiert sich innerhalb von wenigen Minuten. Die erste Empfindung ist oft das wahrnehmen des „Nichtfühlens“. Akinobu Kishi sagt, dass die meisten Menschen „anästhesiert“ durchs Leben gehen. Wenn diese Wahrnehmung sein darf, zeigen sich die darunterliegenden Gefühlsschichten – am Anfang ist das oft Trauer. Auch da stellt sich ein blitzschneller, eingeübter Reflex ein, sie sofort wieder wegzustecken. Die Idee, dass wenn ich Trauer zulasse, ich in ein endloses, schwarzes Loch falle, ist weit verbreitet und liegt diesem selbstschützenden Reflex meist zu Grunde. Trauer ist jedoch eine wunderbare herzöffnende, warme und verbindende Energie. Sie wartet nur auf die Erlaubnis, fliessen zu dürfen.

Auch für mich als Therapeutin sind die „schwierigen Emotionen“ oft fast nicht auszuhalten; ich fühle direkt mit. Wenn ich mich dann aus Hilflosigkeit auf die Erklärung der Geschichte meiner Klientin stürze, stoppe ich den Prozess.

 

Das Geheimnis...

..ist, wirklich wertfrei auszuhalten und in Beziehung bleiben, auch wenn noch so unangenehme Emotionen und Empfindungen aufkommen wie Scham, Ekel, Hilflosigkeit um nur einige zu nennen.  Damit das möglich ist, stellen wir meistens Verbindung mit einer Ressource her. Oft ist es eine Qualität der Klientin, zum Beispiel ihre sprudelnde Lebendigkeit beim tanzen. Das macht bewusst, dass sie selber nicht die Emotion ist, sondern dass die Emotion nur eine Energie, eine freie Schwingung ist. So kann sie heilsam und tief entspannen und ist verbunden mit dem was sie wirklich ist:

Frei fliessende Liebe, Licht und Kraft.

Mich gemeinsam mit meinen Klienten an diese Essenz zu erinnern, ist für mich das Beglückendste in meinem Beruf.

 

Literatur, Quellen

Thomas Weil,

„Endlich frei von Stress.“

Innere Blockaden lösen mit ROMPC®

www.rompc.de

 

Körperzentrierte Herzarbeit

Safi Nidiaye

Viele hilfreiche Bücher wie

„Wieder fühlen lernen“

„das Tao des Herzens“

„Führung durch Intuition“

www. safi-nidiaye.de

 

Lieben ein Leben lang

Birgit Dechmann und Elisabeth Schlumpf,

„Lieben ein Leben lang“

Liebesbeziehungen von Dauer -

warum sie so wertvoll sind und wie sie halten.

www.amazon.de

 

Manuel Schoch

„Dein wahres Potenzial“

Frei von Angst in die Zukunft

Ein Weg zu Heilung, Kraft und Ganzheit

AT Verlag

 

Artikel von Zita Sieber: Die MItte,  im Shiatsu Journal 2013

Die Mitte

 

 

Wir alle kennen die Situation: Wir meditieren in einer Gruppe und jemand fängt an zu husten. Die Person möchte nicht stören und geht deshalb aus dem Raum.

Es wäre eigentlich besser, sie würde den Husten geschehen lassen, denn meistens ist es nur der Ätherkörper, der sich durch die Meditation ausdehnt, sich aus der Enge im Hals löst - das kitzelt und gibt einen Hustenreiz. Wenn es sein darf, weitet sich die Energie und der Reiz geht in die angenehme Ausdehnung und Verbundenheit über.

Aber was haben der Hustenreiz und Ätherkörper mit Shiatsu zu tun?

 

Energiematrix

 

Schauen wir uns Shiatsu einmal energetisch an.

Das Meridiansystem ist wie auch das Chakrasystem Teil des Ätherkörpers(1).

Der Ätherkörper ist die Energiematrix von unserem physischen Körper.

Im Mutterleib bildet sich zuerst der Ätherkörper in der ganzen Form des Embryos und der physische Körper wächst in diese Form hinein. Die Anthroposophen nennen ihn darum auch Formbildekörper.

Das erklärt unter anderem die Müdigkeit in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten - die werdende Mutter braucht viel zusätzliche Energie für den Aufbau der Energiematrix des Kindes.

Diese überragt unseren physischen Körper um ein paar Zentimeter. Wenn es uns gut geht, fühlen wir uns groß und strahlend - der Ätherkörper ist gut ausgedehnt. Seine Ausdehnung schützt uns vor Krankheit; darum heißt er auch Gesundheitsaura.

Zieht sich der Ätherkörper zum Beispiel bei Stress zusammen, fühlen wir uns kleiner und weniger selbstbewusst.  Und wenn wir zum Beispiel Halsweh oder eine Verletzung haben, zieht sich der Ätherkörper an dieser Stelle zusammen und ist eng am Körper. Es bildet sich an dieser Stelle ein temporäres, großes Tsubo.

 

Manchmal können wir den ätherischen Körper auch sehen; wenn wir mit nicht fokussiertem Blick weit und ruhig die Umrisse eines Menschen anschauen.

 

Mit Hilfe des Meridiangeflechtes und der Chakras(2) versorgt der  Ätherkörper uns stets mit frischer Energie (SeiKi), bestehend aus Licht, Liebe und Kraft, welche aus dem Kosmos, aus der Nahrung und aus unserer pränatalen Energiereserve kommen.

Was den Ätherkörper so einzigartig und wunderbar macht: Er hat unsere Körperform und ist doch schon Teil des feinstofflichen Energiekörpers. Und faszinierend ist: Die Meridiane und Chakras haben keine Gefäße und folgen doch Bahnen in der grobstofflichen Körperstruktur!

Das Meridiansystem ist somit die Mitte zwischen dem physischen Körper und unserem feinstofflichen Energiefeld.

Wenn ich mich nun in diese Mitte begebe, bin ich verbunden mit

den Informationen aus dem ganzen Energiefeld: Mit der Körperebene, der emotionalen, mentalen und der geistig spirituellen Ebene. Ich kann mitgehen mit dem, was sich im Moment zeigen und bewegen möchte.

Das macht Shiatsu äußerst spannend und umfassend: Wir können den Körper behandeln und die feinstofflichen Ebenen berühren - und das ist auch perfekt für die Prozessbegleitung. (siehe Journal 2012)

 

Energieatmung

 

Was bezwecke ich, wenn ich einen Meridian behandle, indem ich in ein Tsubo lehne?

Manchmal frage ich das meine Kursteilnehmenden und sie antworten meistens: Ausgleichen von Energie. Aber wie geschieht das genau?

Die Antwort ist einfach:

Wir verstärken "nur" die Energieatmung.

Ein Tsubo saugt konstant frische Energie (SeiKi) ein und stößt  verbrauchte Energie (JaKi) aus.

Sowie die Meridiane den Körper mit SeiKi zu versorgen, ist es auch ihre Aufgabe, ihn via Tsubos von JaKi zu befreien.

Wir atmen JaKi immer wieder natürlich aus: Genügend Schlaf, gesundes Essen, Bewegung an der frischen Luft und eine erfüllende Sexualität, um nur einige Dinge zu nennen, begünstigen dies im Alltag.

Wenn wir jedoch müde sind, zu lange arbeiten, emotionalen Belastungen ausgesetzt sind oder unser Feld von zu viel Elektrosmog gestört wird, werden wir die  "Ausatmungsenergie" nicht mehr richtig los. Dann fühlen wir uns schwer, krankheitsanfällig und auch stimmungsmäßig eher bedrückt. Oft sind die Meridiane, Körperstrukturen und Organe angefüllt von beschwerendem, auf die Länge krank machendem JaKi.

JaKi verstopft die Kanäle und verdeckt die Kommunikation zwischen der mentalen, emotionalen und der geistig spirituellen Ebene.

 

Energieausgleich

 

Durch unsere Berührung und Präsenz in der Shiatsubehandlung  kann viel JaKi durch die Tsubos und Chakras ausgeatmet werden - manchmal können wir bei der Behandlung einen grauen entweichenden Nebel wahrnehmen.

Mein persönlicher Favorit um tiefes JaKi zu entfernen ist neben gezielt angewendetem Moxa die Arbeit mit dem Manaka-Kabel. (3)

Es bringt negativ geladene Jonen ins Meridiansystem und leitet so Unmengen von tiefer liegendem JaKi aus. Je nach Diagnose klebe ich es an die Meridiankreuzungspunkte oder an die jeweiligen Quell- oder Anfangspunkte.

Das mache ich gleich nach der Diagnose und natürlich nur, wenn wirklich tiefere Meridianschichten im Ungleichgewicht sind. Denn dann hat sich mit Sicherheit schon JaKi in den Organen angesammelt. Ich behandle also auf der divergenten Meridianebene, der Ozeanmeridianebene oder die kosmischen Meridiane. Mit der Kabelbehandlung wird das JaKi förmlich herausgehoben und alle Meridiane kommen in ihr natürliches Gleichgewicht, weil SeiKi wieder frei fließen kann.

 

Die Klientin kann ankommen, fühlt oft eine Erleichterung oder ein Einmitten während das Kabel wirkt. Statt dem Ionenpump Kabel brauche ich manchmal meine Finger, das wirkt auch sehr gut.

Wenn nur die Hauptmeridiane im Ungleichgewicht sind, arbeite ich natürlich zuerst mit Kyo und Jitsu an den zwei sich zeigenden Meridianen. Wenn das Energie-Ungleichgewicht  sich bis zu den Sondermeridianen zeigt, gleiche ich zuerst diese Ebene mit Shiatsu, Kabel oder der Yaki Hari Technik aus.

Danach können wir auf einer ruhigeren und tieferen Ebene mit der Ganzkörper Shiatsu Behandlung beginnen.

 

Energie bewegen

 

Ich möchte nun auf die Bedürfnisse des Körpers eingehen(ich liebe das!):Spannungen lösen und Problemzonen behandeln. Ich lehne entspannt hinein und öffne mich für die Heilenergie. Alle meine Gelenke sind offen und ich begleite den Druck meines Daumens durchs Tsubo bis in den Boden hinein, durch die Erde bis nach Australien. Dabei leite und begleite ich die Energie mit aufbauenden Gedanken oder mit Worten. Im Idealfall bin ich ganz bei meiner Klientin und gleichzeitig bei mir und erinnere mich an meine Haltung mit geradem, entspanntem Rücken und lockeren Schultern und meine Atmung geht bis ins Hara. Es ist ein ständiger Balanceakt.

 

Am wichtigsten für mich beim Hineinlehnen ist der Punkt wo ich angekommen bin, ich nichts mache, geschehen lasse. Das kann ein Bruchteil einer Sekunde sein und natürlich auch länger.

Das ist für mich die Mitte, die Essenz von Shiatsu.

Diese Pause zwischen dem Hineinkommen ins Tsubo und dem Herausgehen.

In diesem Raum der Stille geschieht Bewegung, Transformation.

Tetsuro Saito hat mich vor Jahren nochmals eindringlich auf diese einfache Wichtigkeit hingewiesen, ich bin ihm sehr dankbar dafür.

Quantenheilung verkauft groß, was wir im Grunde schon lange tun. 

Es ist "basic", und doch, wenn ich Shiatsu-Behandlungen von Kursteilnehmenden betrachte, wird dieser wichtige Punkt ganz oft vergessen - einige lehnen hinein und warten nicht auf eine Reaktion, sondern sind schon wieder draußen...oft wird weder wirklich berührt noch wahrgenommen; so kann sich nicht viel bewegen.

Es ist enorm wichtig, dass wir bei so vielen interessanten Shiatsu Aspekten und weiterführenden Techniken unsere Grundlagen nicht vergessen.

 

Wenn wir nun mit Shiatsu den Weg für SeiKi öffnen, atmet der (Energie-)Körper wieder tiefer  - unsere Klienten fühlen sich leichter, vitalisiert und sind mit ihrer Kraftquelle verbunden.

Auf der Vorderseite von Kishi's Visitenkarte standen nur die zwei Worte: "Breathing again".

 

 

Zita Sieber, Leiterin des Shin So Shiatsu Instituts Europa, Kursleiterin an der Ko Schule Zürich, http://www.zsi.ch

 

 

 

 

(1)

Von innen nach aussen: Der physische Körper, der ätherische Körper (Ätherkörper),der astrale Körper (emotionale Aura), der mentale Körper (Mentalaura), der geistig-spirituelle Körper (Qualitätsaura)

 

(2)Die Chakras sind riesige Tsubos, welche die hohe Frequenz aus dem Kosmos hinunter transformieren auf unsere Körperfrequenz, damit wir die Energie überhaupt

integrieren können. Gleichzeitig atmen sie verbrauchte Energie (JaKi) aus.

(3) Dr. Yoshio Manaka (1911-1989) war einer der bekanntesten japanischen Ärzte.

Er entwickelte ein eigenes Akupunktur-Modell, das im Wesentlichen auf einer Balancierung von Yin und Yang über die so genannten 'Acht außerordentlichen Gefäße' beruht. Der Qi-Fluss in den Meridianen wird durch die von Dr. Manaka erfundenen so genannten Ionen-Pump-Kabel reguliert, ohne dass dabei Energie von außen zugeführt wird.

Er hat auch die Anwendung von Dioden bei Schmerzen und strukturellen Problemen

entwickelt.


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